Modellbauer und -flieger die international interessiert sind, wissen um dieses Problem: USA und Europa sind inkompatibel, was den Modellbau angeht. Ich meine, Flugzeuge fliegen nach den gleichen Regeln der Aerodynamik auf beiden Seiten des Atlantiks, doch wenn der Mensch Regeln entwirft, um bestimmte Bereiche des Lebens zu koordinieren, so entwickeln sich nun mal unterschiedliche Systeme.
Eine lokale Blues Größe gibt sein Stelldichein im kleinen Café in Cedar Rapids. Er hat 40 Schüler, die bei ihm die Kunst der Gitarre und des Blues erlernen und an diesem Abend konnten einige ihr Können zeigen. Am Ende gab auch er mal den Ton an und zeigte, wie er die Gitarre beherrscht und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt.
Das Café ist an sich nichts besonderes, man bekommt leckere Sandwiches und Kaffee oder auch Bier. Doch wenn so ein Künstler mit seiner E-Gitarre gute Livemusik zaubert, dann verwandelt sich so ein Platz in was Besonderes!
Martin hat mich hierhin eingeladen, weil der Sohn seiner Freunde dort vorgespielt hat.
Hier die Homepage des Meisters, evtl. kennt ihn jemand:
Und hier die Homepage des Cafés:
Ja, lange konnte es nicht dauern – da benötige ich wieder etwas was fliegt…
Ich habe hier in der Firma einige Gleichgesinnte gefunden und die waren nur hilfreich meinen Entzug zu stärken und den Wunsch nach einem Modell anzuregen. Ich habe dann auch letzte Woche direkt aus Hong Kong eine Corsair geordert. Da solche Lieferungen immer etwas Zeit benötigen (sie ist aber unterwegs) musste zwischenzeitlich was anderes her.
Hier in den USA wollte ich endlich mal mit dem Laufen anfangen. Warum? Nun in Deutschland mache ich seit Jahren Kieser Training und das ist das Beste, was man für seinen Rücken und sein allgemeines Wohlbefinden tun kann, denn das lange Sitzen am PC benötigt starke Muskeln. Nur diese können diese Belastung wegstecken und man kommt abends ohne Rückenschmerzen aus dem Büro.
Doch wenn es um meine Ausdauer im Kreislaufbereich geht, dann steht es nicht sooo gut um sie, wie um meine Kraft.
Da ich nicht so gerne lange schwimme und Radfahren in unseren Ballungsgebieten nicht gerade Spass macht, ist Laufen eine gute Möglichkeit effektiv den Kreislauf zu trainieren.
Um mit meinem Lauftraining gut motiviert zu beginnen, habe ich beschlossen das Nike+ System zu nutzen, doch leider ergab eine intensive Suche im Internet, dass nicht nur irgendein iPod genutzt werden kann sondern das es unbedingt ein iPod Nano sein muss. Warum? Nun ich würde mal sagen: Marketing! Technisch besteht kein Zwang zu dieser Einschränkung, aber wenn man mehr von diesen kleinen iPods verkaufen will, dann ist das hier der beste Grund.
Ohje, was’n das? Nun wenn man hier in den Staaten mit einem Modell fliegen will, so muss man versichert sein.
Am einfachsten geht das über die Mitgliedschafft bei der AMA (academy of model aeronautics). Diese Organisation ist mit dem deutschen Modellflugverband vergleichbar. Für nur 28,-$ bin ich nun bis Ende des Jahres Mitglied und versichert und meinem Modellflugspass in den USA steht nichts mehr im Wege, denn die Vereine hier erfordern eine AMA-Mitgliedschaft um auf deren Gelände fliegen zu dürfen.
Meine Corsair mit 1m Spannweite ist schon bestellt.
Wie man in meiner Galerie sehen kann, wimmelt es vor Schnee in dieser. Nicht weniger als 70cm von dem weißen Zeuch sind in meinen ersten 7 Wochen Aufenthalt gefallen. Jeder Einheimische verrät mir, dass dies der schlimmste Winter seit vielen vielen Jahren sei. Das glaube ich mal gerne und fühle mich in meiner Theorie bestätigt, dass das Wetter nur mal zeigt was es so drauf hat, während ich da bin.
Ja, wie fange ich an? Nun als ich mich letztes Jahr für den Job bei Rockwell entschieden habe, war Isa und mir noch nicht so ganz klar, was denn aus uns in der Zeit werden würde. Sie hatte bis dahin noch keine Entscheidung getroffen über ein Studium oder eine Ausbildung. Bei mir stellte es sich immer mehr heraus, das es wohl im Januar schon in die Staaten gehen würde und das dann für ca. ein halbes Jahr.
Wir überlegten nun was denn nun für Möglichkeiten für sie und uns im Raum stehen… Und die zündende Idee kam aus heiterem Himmel: Au Pair!
Nach langer Vorbereitung war dann mit dem neuen Jahr auch eine vielversprechende Familie in Connecticut ausgemacht und auch ihr Abflug über den Teich stand bevor. Es kristallisierte sich auch heraus, das sie genau in ihrer ersten Woche in den Staaten ihren 20. Geburtstag haben würde. Das löste selbstverständlich keine Begeisterung in ihr hervor. Warum? Nun, keine Familie, kein Freund, die an diesem großen Tag da sein werden. Ihr Geburtstag, der 14.3., war ein Freitag und nach der Ankunft am Montag in New York würde dies der zweite Tag in der Familie sein. Abgesehen davon, haben wir uns bis dahin schon sieben Wochen nicht mehr gesehen und ein erstes Treffen in den Staaten erwartete sie erst im April. Alles in Allem sehr traurige Aussichten.
Doch da hat sie die Rechnung noch ohne mich gemacht!
Nun, als das iPhone letztes Jahr vorgestellt wurde, konnte es zuerst noch nicht viel Begeisterung bei mir hervorrufen. Warum? Nun es sah gut aus und machte einen guten Eindruck, aber ein Telefon von Apple? Bestimmt nur eingeschränkte Möglichkeiten der Anpassung und nur vorgegebene Funktionen – die natürlich benutzerfreundlich sind und einfach arbeiten. Doch ich als alter Tuner und Bastler mochte mein Smartphone mit einem Windows Mobile irgendwie lieber.
7000km von zuhause entfernt… Da brauch man stabile Verbindungen – nicht nur privater Natur – nein auch die elektronischen müssen funktionieren.
Skype war schon immer ein gutes Werkzeug um über Distanzen hinweg verbunden zu bleiben. Doch in letzter Zeit und gerade nachdem ich hier ankam, wurde das positive Erlebnis immer mehr durch Verbindungsabbrüche und seltsame Abstürze getrübt. Meist stürzte der PC meiner Gesprächspartner ab. Wie so oft macht man erst mal den PC zum Schuldigen oder die schlechte Software.
Doch wie sich herausstellte war diesmal eine vermeintlich gut gemeinte Voreinstellung im Betriebssystem schuld. Es handelt sich um die seit dem Servicepack 2 eingeführte Begrenzung der gleichzeitig möglichen Verbindungen über TCP/IP. Wer nun nur Bahnhof versteht, nicht schlimm. Einfach gesagt, man hat die Anzahl der Spuren auf dem ‘Datenautobahn-Zubringer’ im PC begrenzt. Man wollte so vermeiden, das Viren und Würmer sich ungehindert und mit voller Breite vom PC auf die Datenautobahn ‘davonmachen’ konnten. Doch meist bringen solche künstlichen Beschränkungen auch Probleme mit sich.
Schaut man sich an, welche Programme heutzutage alles ‘gewollt’ das Internet kontaktiert, dann kann man sich vorstellen, das dieser Zubringer schnell ‘verstopft’ ist, wenn jeder eine Spur für sich beansprucht. Wie im richtigen Leben geht dann meist nichts mehr und jeder Zugriff zum Internet wird für die Programme ebenso gebremst wie für die potentiellen Viren.
Bei Skype auf einem langsameren Rechner scheint dies nichts Gutes zu bedeuten – er stürzt ab und läßt sich nicht mehr kontrollieren.
Doch es gibt Abhilfe – wie im richtigen Leben – muss einfach der Zubringer ausgebaut werden. Dank Software geht das recht einfach ohne größere Erdarbeiten durch die simple Erhöhung der zugelassenen Anzahl gleichzeitiger Verbindungen.
Auf folgender Seite wird samt Videos gezeigt, wie man diese Limitierung aufhebt:
Und hier noch ein link zu einem Patcher, der auch ohne Admin-Rechte funktioniert:
Verbindungslimit aufheben ohne Adminrechte
Achja, bei Vista gibt es auch Einschränkungen derart! Jedoch dürften sie sich nicht so sehr bemerkbar machen, wie beim XP. Doch wer auch hier die Bremse herausnehmen will, dem empfehle ich folgende Anleitung (Achtung bei gut gepflegten Vista Systemen mit vielen Updates und Patches, dort muss man genau aufpassen, was man macht, wenn man nicht vor einem Bluescreen stehen will!):